Vor über hundert Jahren revolutionierte Albert Einstein unser Weltbild: Raum und Zeit sind keine
starre Bühne, auf der sich die Physik abspielt, sondern werden selbst von Materie verbogen und
verformt. Diese Verbiegung ist das, was wir als Schwerkraft erleben. Einsteins Allgemeine
Relativitätstheorie beschreibt das Universum also durch Geometrie.
Und genau in diesem Forschungsfeld bewegt sich der renommierte Mathematiker Roland Steinbauer, welcher uns im Rahmen der Hagenmüllervorlesung am Montag, 16.02.26, Einblicke in seine Forschungstätigkeiten geben möchte.
Roland Steinbauer forscht und lehrt als Mathematischer Physiker an der Fakultät für Mathematik
der Universität Wien. Er studierte Physik und Mathematik in Wien und promovierte 2001 sub
auspiciis praesidentis. Er absolvierte Forschungsaufenthalte im Vereinigten Königreich und in den
U.S.A., in Japan, Korea und Serbien. Er erhielt 2016 den Ars Docendi, den Österreichischen
Staatspreis für exzellente Universitätslehre und ist seit 2024 Koordinator des Emerging-Fields
Projekts “Eine neue Geometrie für Einsteins Relativitätstheorie und darüber hinaus” des
Österreichischen Wissenschaftsfonds FWF.

