Religion und Ethik

Der Religionsunterricht hat am GRg3 einen guten Stellenwert, bedingt durch die Wertschätzung seitens der Schulleitung und das große Engagement der Religionslehrer/innen für die Schule, das weit über das Fach hinaus reicht.

An der Schule wird – weitgehend in den Vormittagsunterricht integriert – Unterricht in römisch-katholischer, evangelischer, orthodoxer sowie islamischer Religion angeboten. Auch Schüler/innen ohne religiöses Bekenntnis können sich zu einem solchen konfessionellen Religionsunterricht anmelden. Der Religionsunterricht anderer Konfessionen und Religionen kann an anderen Schulen besucht werden.

Alle Schüler/innen der Oberstufe, die in keinem konfessionellen Religionsunterricht angemeldet sind, besuchen verpflichtend den Schulversuch Ethik, der aus dem autonomen Stundentopf der Schule finanziert wird.  Für ein sicher sinnvolles Angebot des Ethikunterrichts auch für die Unterstufe reicht dieser aber leider nicht aus.

Religion – „Was glaubst du eigentlich, wer du bist?“

Diese Frage muss sich vielleicht so manches Kind anhören. Hat man dann eines Tages die Schule hinter sich, wird man für reif erklärt und aus den frechen Kindern von damals sind junge Erwachsene geworden. Aber diese Frage bleibt trotzdem: „Was glaubst du eigentlich (wer du bist)?“

Der Religionsunterricht leistet einen Beitrag für die Auseinandersetzung mit den Fragen, die sich uns so oft im Leben stellen. Er regt an zur Bildung einer eigenen Meinung, und zu einer Art von Diskussion, bei der man das eigene Weltbild zu vertreten weiß, und dabei den anderen mit Respekt begegnet. Dabei nimmt der Religionsunterricht einen klaren Standpunkt ein und gibt von da her Raum für eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Tradition und ermutigt zum Kennenlernen anderer Traditionen.

Ethik

Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Mit diesen und vielen anderen Fragen, die sich Kinder und Jugendliche so häufig stellen, setzt sich der Ethikunterricht auseinander. Ausgangspunkt ist die Lebenswelt der SchülerInnen, in der sie mit unterschiedlichen Sinnangeboten, Orientierungen und Lebensperspektiven konfrontiert werden.

Vor dem Hintergrund der Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen steht die Anerkennung von Werten, wie Freiheit, Friede, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen.